Wusstet Ihr, dass...

Unser Vizeobmann Hanno Schuster hat wieder Interessantes aus der Welt der Marken und Kommunikation herausgefischt. Gerne nehmen wir euer Feedback oder eure Anregungen entgegen oder freuen uns auf eure Mitarbeit als freie Autor:innen. (einfach Mail an Noyan.Eda@wkv.at oder drexel.sibylle@wkv.at)

Wusstet ihr, dass  

... ein klares Bekenntnis zur Nachhaltigkeit den Wert der Marke erhöht?
Eine Verbraucherstudie der BBC in Deutschland, Australien, Singapur, Nigeria, Indien und Kanada zeigt, dass für 80 Prozent der Befragten entsprechende Selbstverpflichtungen von Unternehmen ein wichtiges Kriterium für Kaufentscheidungen sind. Das Thema bietet Marken sogar die Chance, höhere Preise zu erzielen. Zwei Drittel der Konsumenten sind etwa bereit, mehr für Marken zu bezahlen, die sich für die Umwelt einsetzen. Im Gegenzug würden 56 Prozent ein Produkt, dem sie bisher treu waren, nicht mehr kaufen, wenn Nachhaltigkeit für die Marke keine Rolle spielt.

... die gebräuchliche Abkürzung GAFA für die Internet-Giganten Google, Apple, Facebook und Amazon ist?

... der Begriff „Text-Bild-Schere“ aus dem TV-Journalismus stammt?

Man versteht darunter das Auseinanderklaffen von Informationen von Bild einerseits und Ton – zumeist im Off-Text – andererseits. Mittlerweile hat der Begriff jedoch auch Eingang in Marketing und Werbung gefunden. Das gilt besonders für Plakate und Inserate.

... erschreckend schwache Passwörter auch in der Medien- und Werbebranche verwendet werden?

Das zeigt eine aktuelle Studie des auf Passwort-Management spezialisierten Technologie-Anbieters www.nordpass.com. In der Untersuchung wurden die Daten von insgesamt 15.603.438 Datenschutzverletzungen gegenüber Fortune 500-Unternehmen (Liste der 500 umsatzstärksten Unternehmen der Welt.) aus 17 Branchen analysiert. Und so lauten die 10 häufigsten Passwörter: password, aaron431, myspace1, jesus1, Firmenname, unwandtedx1, 123456, default, password1, 4eVer22

... Zocken die Konzentrationsfähigkeit und das Arbeitsgedächtnis trainiert?
In einer Studie des Fachblatts „Addiction Biology“ stellten die Forscher 66 Probanden auf die Probe. Die eine Hälfte zockte mehr als vier Stunden pro Woche am Computer, die andere noch nicht mal eine. Bei den Versuchen sahen sich die Studienteilnehmer zwei Kreise auf einem Bildschirm an, in denen sich schwarze Punkte befanden. Die Probanden sollten spontan angeben, in welchem mehr waren.
Das Ergebnis: Die Computerspieler machten zwar genauso viele Fehler wie die Nicht-Spieler. Unterschied sich die Anzahl der Punkte nur minimal, hatten sie jedoch eindeutig die Nase vorn und waren überlegen. Sie konnten die Unterschiede viel besser erkennen. Noch mehr: Je mehr die Spieler in der Woche zockten, desto feiner war ihre numerische Wahrnehmung. Vereinfacht ausgedrückt: Computerspieler können intuitiv und ohne nachzuzählen, besser unterscheiden, ob mehr Äpfel oder mehr Orangen im Einkaufswagen liegen“, so das Studienergebnis.
Quelle: www.welt.de / “Addiction Biology”

... eine Frau aus Sibirien und Anhängerin der Russisch-Orthodoxen-Kirche McDonald’s auf 1.000 Rubel klagt?

Der Grund: Sie fastet seit 16 Jahren jeweils für 40 Tage im Jahr. Heuer allerdings brach sie – aufgrund eines Werbeplakats der Fast Food-Kette, ihre „Askese“ ab und gab sich der Verführung hin. Jetzt bereut sie und klagt MacDonald auf 1.000 Rubel, umgerechnet 11,50 Euro. Kann man Werbewirkung besser beweisen ...?